Alex Hoffmann

Das Rohe, das Grobe, das Primitive. Das Unverfälschte und Essentielle. Das sind Dinge, die Alex Hoffmann beschäftigen und sein Werk prägen. Alte Riten, vergangene und vergessene Kulturen.
Vor seinem inneren Auge sieht er Bilder, die dort nur Bruchteile von Sekunden verharren. Fetzen von Geschichten, die durchs Universum fliegen. Sie kommen im Flow. Spontan und ungeplant.

Er fängt die Bilder ein und bringt sie zu Papier. Genauso wie er sie sieht. Puristisch und reduziert. Ehrlich. Monochrom. Er arbeitet ohne nachträgliche Korrekturen. Entweder alles stimmt oder es beginnt von Neuem. Man kann das Spontane, das Freie, den Moment fühlen.

So entstehen viele Einzelteile, die er meist in einem Werk zusammenfügt. Dieser Prozess passiert völlig intuitiv. Alex Hoffmann deutet oder gewichtet die einzelnen Bilder nicht. Er gibt ihnen keine separate Bedeutung und keinen Hintergrund. Die große Geschichte entsteht am Ende von selbst. Der Betrachter kann ein Teil davon werden, sich in der imaginären Welt einfinden und bewegen.

Manche Arbeiten, vorwiegend Leinwandarbeiten, beschränken sich auf ein separates Einzelbild. Die Auswahl hat auch hier keine rationale, sondern eine rein intuitive Basis.